Willkommen in der Diamantenschmiede

Schön, dass Du da bist. In meinem Blog erzähle ich Dir aus meiner Praxis, dem Leben und rede über alles was mich bewegt.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen.

Ich freue mich auf Dein Feedback oder auch Deine Themenwünsche.

Der Blog voller Leben

Immer diese Glaubenssätze

Diese Woche ging es wieder um das Thema Glaubenssätze und die Folgen die daraus entstehen, sich bloß niemals aus der Komfortzone raus zu wagen.

Vielleicht hast du das auch schon mal gehört:

Das kannst du doch nicht! Schuster bleib bei Deinen Leisten! Eigenlob stinkt! Sei doch mal mit dem kleinen zufrieden! Musst Du denn immer anders sein, als alle andere! Nur um hier mal einige zu nennen, die ich früher öfter mal gehört habe.

Hier die ersten Schritte um Deinen alten, vergammelten Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen, die immer noch in Dir wirken ohne das Du es bewusst weißt:

1. Glaubenssätze erkennen 

Nur weil wir erwachsen geworden sind, bedeutet das nicht, dass wir uns automatisch von alten Gedankenmustern befreien. Ganz im Gegenteil. Glaubenssätze wirken oft ein Leben lang. Aber nur dann, wenn sie unerkannt bleiben. Unsere erste Aufgabe ist deswegen, unseren „Lieblingssätzen“ auf die Schliche zu kommen, sie zu enttarnen und freizulegen, damit wir sie betrachten und hinterfragen können.

Die folgenden Fragen können dir dabei helfen, deine oft unbewussten Glaubenssätze zu erkennen:

  • Welche Verallgemeinerungen verwendest du oft?

(z. B. „Alle Männer sind untreu“ oder „Nie nimmt mich einer ernst“ oder „Jeder hat einen Partner, nur ich nicht“)

  • Welche Redewendungen oder Sprüche hast du oft von deiner Familie/deinen Freunden gehört und welche benutzt du selber gerne?

(z. B. „Geld stinkt“, „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“)

  • In welchem Bereich deines Lebens bist du unzufrieden?

(Beispiel: Bereich Freundschaft. Was hindert dich daran, Freundschaften zu pflegen? Was glaubst du über Freundschaften? Versteckt sich da vielleicht die Überzeugung „Man kann niemandem trauen“, die dich hindert, dich für andere Menschen zu öffnen?)

Schreibe deine Glaubenssätze, deine Überzeugungen und Verallgemeinerungen nieder und sei bereit, dich Neuem zu öffnen und deine bisherigen Glaubenssätze zu hinterfragen.

Wenn du dir zum Beispiel aufgeschrieben hast: „Ich werde nicht geliebt, niemand mag mich“, dann sieh genau hin und finde heraus, wann sich dieser Satz unbemerkt in deine Gedanken geschlichen und sich dort manifestiert hat.

Wann hast du dich in der Vergangenheit ungeliebt gefühlt?

Wann hast du Zurückweisung erfahren?

Hat dir jemand womöglich sogar gesagt, dass er dich nicht mag?

Werde dir klar darüber, wie dieser Glaubenssatz entstanden ist. Das ERKENNEN ist ein großer Schritt zur Heilung.

2. Überprüfe und schalte den Tunnelblick aus! 

Prüfe, ob dieser Glaubenssatz überhaupt noch aktuell ist.

Mache dir bewusst, dass DU SELBER deinen Fokus darauf ausrichtest, dass dieser Glaubenssatz immer wieder bestätigt wird. Das bedeutet, du suchst selber immer wieder nach Situationen, die beweisen, dass dein Gedankenmuster WAHR ist. Weil DU es für wahr hältst.

Du kannst dir das in etwa so vorstellen wie einen Tunnelblick, der genau die Erfahrungen herausfiltert, die deine Glaubensmuster immer wieder bestätigen. Das bedeutet andersherum, dass du auch ganz viele gegenteilige Erfahrungen machst, die du aber gar nicht bewusst wahrnimmst. Weil du eben darauf fokussiert bist, deine Überzeugungen zu füttern.

Du kannst also im zweiten Schritt bewusst nach Beweisen Ausschau halten, die deine alten Glaubenssätze widerlegen.

Wenn du also zum Beispiel seit Jahren die Überzeugung „Im Leben bekommt man nichts geschenkt“ gefüttert hast und deinen Fokus darauf gerichtet hast, dass man eben nichts umsonst bekommt, dann wird es jetzt Zeit, diese Überzeugung zu widerlegen.

Erinner dich, wann du etwas geschenkt bekommen hast.

Wann hat dir jemand etwas Gutes getan?

Wann hat dir jemand eine Freude gemacht?

Wenn ich nun genau diesen Glaubenssatz hätte, dass man im Leben nichts geschenkt bekommt, dann würde ich mir folgende Situationen BEWUSST in Erinnerung rufen:

  • Früher habe ich beim Metzger eine Scheibe Wurst bekommen, geschenkt.
  • Meine Kinder bekommen im Baumarkt immer ein Päckchen Gummibärchen, geschenkt.
  • Die Frau an der Kasse wirft mir ein Lächeln zu, geschenkt.
  • Der Mann neulich auf dem Parkplatz hat mir sein noch gültiges Parkticket gegeben, geschenkt.
  • In der Apotheke bekomme ich immer Traubenzucker mit eingepackt, geschenkt.
  • Meine Hundetrainerin investiert außerhalb der Trainingsstunde viel Zeit, um meine Fragen zu beantworten, geschenkt.
  • Meine Freundin gibt mir öfter einen guten Rat, der mir weiterhilft, geschenkt.
  • Meine Mutter bringt mir eine besondere Schokolade mit, über die wir neulich gesprochen haben, geschenkt.
  • die Liebe meiner Familie, eine Umarmung, ein Küsschen, eine liebevolle Geste, geschenkt.

Wow, und während ich aufschreibe und mich erinnere, was ich alles geschenkt bekommen habe, wird mir klar, so glasklar, dass mein Glaubenssatz schlichtweg falsch ist. Ab sofort habe ich einen neuen Glaubenssatz, und der lautet „Das Leben ist voller Geschenke“.

Und dreimal darfst du raten, worauf ich ganz automatisch zukünftig meine Aufmerksamkeit richte. Richtig, auf die vielen Geschenke des Lebens, FÜR MICH.

Wenn du für dich klarmachst, welche Glaubenssätze dich behindern, dich lähmen, dich zurückhalten und deine Freude am Leben schmälern, dann suche dir Beweise dafür, dass diese Glaubenssätze ihre Gültigkeit verloren haben.

Glaubst du, dass du „nichts auf die Reihe bekommst“ oder „ein Versager und ein Taugenichts“ bist, dann suche dir Ereignisse in deinem Leben, bei denen du etwas geschafft hast, bei denen du Erfolg hattest. Lege dir ein Erfolgstagebuch an, in das du jeden Abend reinschreibst, welche Erfolge du an diesem Tag feiern konntest. Und ziehe bewusst mehr Erfolg in dein Leben, indem du dich darauf fokussierst und dich somit für den Erfolg öffnest.

Was kannst du tun, wenn du keine Gegenbeweise findest?

Wenn du keine Gegenbeispiele für deine Überzeugung findest (z. B. wenn du glaubst „Niemand mag mich“), dann frage dich, ob es auch genau umgekehrt sein könnte. (Könnte es also vielleicht doch möglich sein, dass dich jemand mag?)

Deine Aufgabe ist dann, jeden Tag nach Beweisen zu suchen und sie sogar selbst aktiv herbeizuführen, dass genau der umgekehrte Glaubenssatz wahr ist. Je öfter du dafür sorgst, dass deine neue Überzeugung bestätigt wird, desto mehr wird sie sich dann in deinem Leben manifestieren.

Egal, welche Glaubenssätze dich negativ beeinflussen, ändere sie. Korrigiere sie. Widerlege sie. Beweise dir selbst, dass diese Glaubenssätze nicht (mehr) aktuell sind, damit du sie überzeugt loslassen kannst. Es nutzt gar nichts, deine negativen Gedankenmuster nur ins Positive umzuwandeln. Du musst dir selber glauben können. Also suche dir Beweise, überzeuge dich selbst.

3. Schreibe deine negativen Glaubenssätze um! 

Wenn du deine negativen Überzeugungen erkannt und als Lügner enttarnt hast, kannst du nun deine Glaubenssätze neu und positiv gestalten bzw. ändern.

Hier ein paar Beispiele:

Ich bin unattraktiv! –> Es gibt Menschen, die mich attraktiv finden. Das

Empfinden für Attraktivität ist bei jedem anders. Deshalb gibt es immer wieder Menschen, die mich schön finden.

Mir gelingt nichts! –> Ich habe schon einige Hürden in meinem Leben gemeistert und mir gelingt immer mehr.

Ich bin unbeliebt! –> Menschen, die zu mir passen, sind gerne mit mir zusammen.

Man kann niemandem trauen! –> Ich bin schon einigen Menschen begegnet, denen Vertrauen und Ehrlichkeit wichtig sind. Es gibt viele gute Menschen.

Weil du dir ja schon die Beweise FÜR deine POSITIVEN Glaubenssätze gesucht hast, kannst du die Wahrheit in diesen Sätzen bewusst spüren und als WAHR annehmen.

Wenn du dir deine neu formulierten Überzeugungen immer wieder durchliest, verankerst du sie immer tiefer in dein Unterbewusstsein. Bis sie dein Bewusstsein erreichen und du sie in deinem Leben Tag für Tag erkennen kannst. Das bedeutet also, dass du BEWUSST immer mehr Beweise dafür findest, DASS du beliebt bist, DASS dir vieles gelingt, DASS du Vertrauen in die Menschen haben kannst usw. Du bist also fokussiert auf deine positiven Glaubenssätze und ziehst gleichzeitig immer mehr und immer mehr Positives in dein Leben.

Negative oder positive Glaubenssätze, alle wirken! 

Egal, was du glaubst, du wirst recht behalten. Denn das, was du glaubst, fütterst du Tag für Tag, du machst es stärker und mächtiger. Denn in das, was du glaubst, gibst du deine Energie; darauf legst du deinen Fokus. Und somit wird sich das, was du glaubst, immer wieder bestätigen.

Du kannst dich heute entscheiden, was du stärken möchtest.

Du kannst dich heute entscheiden, welche Glaubenssätze in deinem Leben wirken sollen.

Und du kannst dich BEWUSST entscheiden, das Glück, die Freude, die Lebendigkeit, den Genuss und die Liebe in dein Leben zu ziehen.

Wenn du jeden Tag deine neuen, positiven Überzeugungen in dein Leben integrierst, wird das Leben dir immer mehr Beweise liefern, dass du recht hast. Und du wirst sie erkennen und dich daran erfreuen können.

Enjoy life! Fühle, liebe und lebe positiv! Stärke das Gute, indem du deinen Fokus darauf richtest. Und genieße ein Leben in Fülle und Freude.

Und jetzt noch eine Übung zu den Themen Selbstvertrauen/Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Viel Spass damit 😉

Jedes Mal, wenn Du in der kommenden Woche einen Spiegel siehst oder in einen Spiegel hineinschaust hast Du die Aufgabe, mindestens 3 positive Dinge an Dir selbst wahrzunehmen. Schreibe dann jeden Abend mindestens 7 Dinge auf, die du über den Tag verteilt positiv an dir selbst wahrgenommen hast. Für Menschen, die das nicht gewohnt sind, kann das zuerst in wenig komisch sein, aber je mehr du es tust, desto besser klappt es und desto wohler kannst du dich vielleicht damit fühlen. Erlauben dir einfach ein bisschen mehr nett zu dir selbst zu sein und richte deine Aufmerksamkeit auf deine positiven Seiten. Viele haben ja vielleicht ihr ganzes Leben nur Kritik und sonstige negative Dinge gesucht, gerade dann wird es höchste Zeit einen Ausgleich zu schaffen, denn da wo es Negatives gibt, gibt es genauso viel Positives. Diese einfache Übung wird dir helfen dein Selbstbewusstsein dauerhaft Schritt für Sachritt aufzubauen und zu stärken. Fange am besten gleich damit an. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken lohnt sich immer.

Zu dem Menschen werden, der du sein möchtest.

Am besten wäre es, wenn du vielleicht über dich selbst ein wenig nachdenken würdest.

  • Welcher Mensch würdest Du gerne sein?
  • Was bräuchtst Du, damit du genau der Mensch sein könntest, der du sein möchtest?
  • Brauchst Du vielleicht mehr Mut, mehr Selbstvertrauen, Entschlossenheit oder Stärke?
  • Müsstest Du dich weiterbilden oder vielleicht umziehen?
  • Welche Eigenschaften bräuchtest du noch und wie könntest Du das Ganze bekommen?
  • Wie würdest du im Detail davon profitieren?
  • Wie würde es sich für dich anfühlen so zu atmen, zu sprechen, zu tun, zu fühlen, was Du möchten?
  •   Wo in Deinem Körper würdest du das alles fühlen?

Begebe dich einfach einmal in die Vorstellung wie das wäre. Nimm die Sache nicht zu ernst, gehen ganz locker dran und wenn Du möchtest, beantworten dir die ganzen Fragen schriftlich und begebe dich pro Tag in der kommenden Woche mindestens 10 Minuten in die Vorstellung, der Mensch zu sein, der du sein möchtest. Du weisst ja, nach dem Gesetz der Anziehung schafft Vorstellung Wirklichkeit. Du legst damit den Samen für dein zukünftiges Leben. Beginne dann zu überlegen, was du tun kannst, um deinen Zielen näher zu kommen und beginne eine wunderbare Reise. Du kannst jetzt sofort damit anfangen zu dem Menschen zu werden, der du sein möchtest.

Mit deinen Gedanken, erschaffe Deine Realität!!

Und wenn Dir das alles zuviel ist, bleib einfach da wo du bist, in Selbstmitleid, Unzufriedenheit, ständiger Klage und dem Denken, dass immer die anderen an Deinem Zustand, die Schuld tragen!