Fragen über Fragen? Das muss nicht sein.

An dieser Stelle habe ich für Dich die am häufigsten gestellten Fragen kurz und knackig beantwortet. Sollte genau Deine Frage fehlen, freue ich mich schon jetzt auf eine Nachricht von Dir.


Was sind Ängste konkret und wie erkenne ich, dass es sich um eine zu behandelnde Angst handelt, aus der ich alleine nicht mehr heraus komme ?

Definition: Angst

Angst ist ein Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein. Krankhaft übersteigerte Angst wird als Angststörung bezeichnet.

Quelle: Wikipedia.

Normale“ Ängste

Die vielen kleinen Alltagsängste.

  • Die Angst vor dem Scheitern
  • Die Angst vor Peinlichkeit
  • Die Angst, die anderen könnten herausfinden, wer ich wirklich bin
  • Die Angst vor zu viel Nähe
  • Angst vor Menschen allgemein
  • Die Angst vor Einsamkeit
  • Die Angst davor, vor Menschen zu sprechen
  • Die Angst vor Tests und Prüfungen
  • Angst vor Clowns
  • Die Angst, eine Gehaltserhöhung zu verlangen
  • Die Angst, einen Korb zu bekommen
  • Die Angst vor Konflikten
  • Die Angst vor Beziehungen
  • Die Angst, uns selbstständig zu machen
  • Die Angst, zu widersprechen

Das sind nur die „normalen“ Ängste. Dazu kommen die wirklich ernsten Angststörungen, unter denen viele Menschen leiden. Wenn jemand also aus Angst bestimmte Situationen komplett vermeidet.

Angststörungen, Panikattacken und Angstzustände

Formen:

  • Angst vor sozialen Situationen,
  • Angst vor dem Autofahren,
  • Angst vor großen Plätzen,
  • Angst vor dem Fliegen,
  • Angst vor Fahrstühlen

Tatsächlich leiden zwischen 15 % und 25 % aller Menschen irgendwann einmal in ihrem Leben an einer Angststörung. Also einer Angst, die ihre Lebensqualität wirklich ernsthaft einschränkt.

Manchmal sind unsere Ängste sogar so extrem, dass man von Panikattacken/Angstzuständen spricht.

Unsere Angst ist ein Phänomen, das uns wie keine andere Kraft von den guten Dingen im Leben abschneidet.


Was sind denn Glaubenssätze ??

Glaubenssätze sind Überzeugungen, Grenzen, Muster und Verallgemeinerungen. Über das Leben, über uns selbst, über andere, die uns oft durch unser ganzes Leben begleiten und es entsprechend beeinflussen

Denn wir suchen unbewusst immer wieder die Bestätigung, dass unsere Glaubenssätze wahr sind, sodass sie sich immer mehr in unserem Unterbewusstsein verankern und dort wirken. Glaubenssätze wirken in unseren Entscheidungen, in unseren Gefühlen, in unseren Handlungen.

Sie klingen oft negativ und beeinflussen unser Leben dementsprechend. Das bedeutet, dass negative Glaubenssätze uns hindern, uns begrenzen, uns ausbremsen und kleinhalten. Negative Glaubenssätze nehmen uns Mut, Zuversicht und den Willen, Neues zu entdecken. Sie lähmen uns und sorgen auch manchmal dafür, dass wir es uns lieber bequem machen, als einen neuen Schritt zu wagen.

Es gibt unzählige negative Glaubenssätze. Doch meistens sind sie uns allen bekannt, weil wir selbst oft so fühlen und denken.

Hier ein paar Beispiele:

  • Ich bin wertlos.
  • Ich bin unattraktiv.
  • Ich habe immer Pech.
  • Niemand mag mich.
  • Ich werde immer übersehen.
  • Mir gelingt nichts.
  • Ich bin unbeliebt.
  • Ich bin ein Außenseiter.
  • Das Leben ist schwierig.
  • Geld muss man sich hart erarbeiten.
  • Ohne Fleiß kein Preis.
  • Im Leben bekommt man nichts geschenkt.
  • Wahre Freundschaft gibt es nur unter Männern.
  • Ich muss mich zusammenreißen und darf meine Gefühle nicht zeigen.
  • Wenn ich schüchtern bin, nimmt mich niemand ernst.
  • Im Leben braucht man Ellenbogen.
  • Ich schaffe das nicht.

Wo kommen Glaubenssätze her?

Oft wurden uns unsere Glaubenssätze auferlegt, weil wir sie von der Mutter, dem Vater, der Oma, der Freundin, der Schwester, der Lehrerin, dem Nachbarn, den Bekannten oder den Erziehern damals so gehört und gelernt haben, bis wir sie schließlich übernommen und in unser eigenes Leben integriert haben.

Manchmal haben wir Glaubenssätze aber auch selbst gebildet, zum Beispiel dann, wenn wir uns in der Kindheit öfter ungeliebt gefühlt haben oder wenn wir das Gefühl hatten, uns hört niemand zu. Durch Wiederholung einer bestimmten Situation oder eines Gefühls entsteht dann ein Glaubenssatz wie z. B. „Niemand interessiert sich für mich”, der sich durch das gesamte Leben ziehen kann.


Was ist Selbst-vertrauen, was Selbst-bewusst-sein und was Selbst-Liebe???

Die Trennung in den oberen Wörtern, lassen Dich schon erahnen was es heißt und worin der Unterschied liegt.

Es ist der Selbstbewusst, der sich selbst bewusst ist. Selbstvertrauen hat der, der sich selbst traut. Beides führt zu innerem Wohlergehen und mehr Zufriedenheit. Wenn ich mir also selbst nicht vertraue, mir nichts zu traue, wie kann ich dann zufrieden sein. Wenn ich mich in mir selbst wohl fühle mir selbst vertraue und ich der bin der ich tief innen wirklich bin, erst dann bin ich Selbstbewusst, habe Selbstvertrauen und was noch viel wichtiger als alles andere ist, ich Liebe mich selbst.


Was bedeutet Stress und wie unterscheide ich Dysstress (negativer) und EuStress (Positiver ) ???

Nicht jede Art von Stress macht krank. Kann man die Belastungen gut meistern und nimmt den Stress als positiv wahr, nennt man das Eustress. Dazu gehören zum Beispiel die aufgeregte Anspannung eines Sportlers vor einem wichtigen Wettkampf oder die Glücksgefühle vor einem Ereignis wie Heirat oder Geburt.

Zum Distress hingegen gehören alle Anforderungen und Situationen, die man als negativ empfindet. Oft kann man sie nicht zur eigenen Zufriedenheit bewältigen. Die Folge: Man fühlt sich überbeansprucht und aufgezehrt. Typische Faktoren, die in der heutigen Gesellschaft Distress erzeugen sind: Dauererreichbarkeit durch die Digitalisierung, Doppelbelastung durch Kind und Beruf sowie Zukunftsängste durch unsichere Arbeitsverhältnisse.

Woran merke ich es, wenn ich an meine momentane persönliche Belastungsgrenze komme?

Wenn ich die ersten Anzeichen für Stress spüre z.b.:

  •  man fühlt sich schlapp oder nervös
  •  man kann sich nicht mehr richtig entspannen
  •  man kann Gedanken schlecht abschalten
  •  Kopf-, Magen- oder Rückenschmerzen
  •  erste Schlafstörungen    
  •  Gereiztheit
  •  fehlendes Konzentrationsvermögen

Was ist dann zu tun?

  • Sofortiger Stressabbau
  • Reduzierung einiger Belastungsfaktoren
  • Ich versuche mich bewusst zu entspannen, mache Dinge, die mir Freude machen
  • Ich unternehme Dinge die mich auf andere Gedanken bringen
  • Mit der Zeit lerne ich meine Belastungsgrenzen kennen
  • Ich nehme mir vor, mich nicht mehr bis zu meiner Belastungsfähigkeit auszunutzen

Was können Belastungsfaktoren sein?

  • Arbeitslosigkeit                                             
  • Überforderung am Arbeitsplatz
  •  Mobbing
  • Geldprobleme
  • Beziehungsprobleme und Trennung           
  • Verliebtheit
  • Tod  nahestehender Personen                 
  • ständige Unzufriedenheit
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Stress, den man sich überflüssigerweise selber verursacht
  • Konflikte oder Streit mit Angehörigen, Freunden oder Kollegen